FOKUS ist viel wichtiger als To-Do-Listen!

Fokus

Diese Erkenntnis gewann ich leider ziemlich spät; lieber spät als gar nicht. 😉

Meine To-Do-Listen waren lang, mein Terminkalender und meine Emailkonten überfüllt. Ich wollte geschäftig sein, mein Gewissen beruhigen. Ich arbeitete viel, doch ich kam nur mühsam voran und verschwendete im Endeffekt viel Zeit und Energie.

Bis ich eines Tages auf folgenden Satz aufmerksam wurde:

LEISTUNG = Potential minus Ablenkung!

Bewusst konzentrierte ich mich eine Woche lang auf meine Ablenkungen, schrieb sie auf und stellte fest, dass sie sehr viel Zeit einnahmen.

Auch durch das ständige auf das Handy sehen, verlor ich immer wieder den roten Faden.

Um Zeit zu sparen versuchte ich mehrere Dinge gleichzeitig zu erledigen, doch das Multitasking brachte mir auch nur halbherzige Ergebnisse.

Meine Gedanken rasten hin und her und ich konnte mich schlecht konzentrieren.

Also wurde FOKUS zu meinem neuen Thema und ich fand für mich folgende Lösungen:

  1. Früher aufstehen (Familie schläft und ich habe mal Zeit für mich);
  2. Meditation (7Mind-App, kostenfreier Grundkurs reicht);
  3. Handy über längere Zeit aus oder Apps für Enthaltsamkeit nutzen (Forest / Goodtime, kostenlose Variante reicht);
  4.  Sozial Media- / Internet-Zeitbegrenzung (z.B. Wecker für 30 min. stellen, sonst verliert man sich im Netz…);
  5.  kein Multitasking mehr, sondern nur eine Sache;

Doch welche Sache? Man kann sich doch mit so vielen unwichtigen Sachen den Tag über beschäftigen…

Dann stieß ich auf folgende Frage:

Welches ist die EINE Sache, die ich tun kann, damit alles andere einfacher oder sogar überflüssig wird? 

(„The One Thing“ von Gary Keller > siehe Bücherliste)

Diese Frage kannst du dir jeweils in deinen unterschiedlichen Bereichen stellen (Beziehung, Arbeit, Finanzen, Gesundheit).

Plötzlich gewann ich Klarheit, Konzentration und viel mehr Zeit.

Zwischendurch überprüfe ich mich immer wieder beim Tun: „Ist das jetzt wirklich die eine Sache, die mich entscheidend weiterbringt?“.

So lernte ich auch menschliche „Zeitdiebe“ zu erkennen, ihnen aus dem Weg zu gehen oder NEIN sagen zu können.

Heute lebe ich größtenteils im Moment und bin häufig im Flow. Das habe ich mir auch bei meinen kleinen Kindern abgeschaut.

Leider etwas spät, aber lieber spät als nie…

Foto: Free-Photos

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